Klavier spielen ist einfacher, als du denkst – vor allem, wenn du mit Akkorden beginnst. Mit nur wenigen Akkorden kannst du bereits unzählige Songs begleiten. Egal ob Pop, Rock oder klassische Musik – Akkorde sind die Grundlage fast jeder Musikrichtung.
In diesem Artikel erfährst du, wie Klavierakkorde aufgebaut sind, welche Akkorde du als Anfänger kennen solltest und wie du sie schnell spielen lernst.
Ein Klavierakkord besteht aus mindestens drei Tönen, die gleichzeitig gespielt werden. Diese Dreiklänge bilden das harmonische Gerüst eines Liedes.
Ein Beispiel: Der C-Dur-Akkord besteht aus den Tönen C, E und G. Drückst du diese Tasten gleichzeitig, hast du deinen ersten Akkord gespielt.
Ein Akkord basiert immer auf dem ersten, dritten und fünften Ton einer Tonleiter.
Ein Beispiel: In der A-Dur-Tonleiter lauten die Töne A – H – Cis – D – E – Fis – Gis – A.
➡ Der A-Dur-Akkord besteht also aus A, Cis und E.
Diese Struktur findest du bei allen Dur- und Moll-Akkorden wieder.
Hier sind die vier Akkorde, die du als Anfänger unbedingt lernen solltest. Mit ihnen kannst du bereits viele bekannte Songs begleiten.
C-Dur ist der einfachste Akkord und eine gute Basis.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G] |\n"></div>
D-Dur klingt hell und kräftig.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[D ^F A] |\n"></div>
G-Dur ist in vielen bekannten Songs zu finden.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[G B D] |\n"></div>
Moll-Akkorde klingen melancholischer, perfekt für gefühlvolle Songs.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:Am\n[A C E] |\n"></div>
Diese vier Akkorde – C-Dur, G-Dur, A-Moll und F-Dur – werden oft als die "magischen Akkorde" bezeichnet, da du mit ihnen unzählige Songs spielen kannst.
Jedes Lied ist in einer bestimmten Tonart geschrieben. Die sogenannten Stufenakkorde helfen dir zu verstehen, welche Akkorde gut zusammenpassen.
Ein Beispiel in C-Dur:
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G] | [F A C] | [G B D] |\n"></div>
Diese Akkorde werden oft zusammen verwendet und sind die Basis vieler Songs.
Bei einer Umkehrung spielst du die Töne eines Akkords in einer anderen Reihenfolge.
Ein Beispiel: Statt C – E – G kannst du E – G – C oder G – C – E spielen.
Das macht Akkordwechsel flüssiger, weil du die Finger weniger bewegen musst.
Mit nur vier Akkorden kannst du bereits viele bekannte Songs spielen. Hier einige Beispiele:
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G] | [G B D] | [A C E] | [F A C] |\n"></div>
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G] | [G B D] | [A C E] | [F A C] |\n"></div>
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[G B D] | [E G B] | [C E G] | [D ^F A] |\n"></div>
Diese Songs sind ideal, um Akkordwechsel zu üben.
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Sobald du die Grundakkorde beherrschst, kannst du dein Spiel mit diesen Techniken erweitern:
Statt einfacher Dreiklänge kannst du Akkorde mit 7. oder 9. Tönen spielen, um einen komplexeren Sound zu erzeugen.
Beispiele:
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G B] |\n"></div>
→ Klingt weicher und wird oft im Jazz oder Pop verwendet.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G B d] |\n"></div>
→ Verleiht Akkorden eine schwebende, offene Klangfarbe.
Statt Akkorde gleichzeitig zu spielen, kannst du die Töne nacheinander anschlagen und so einen fließenden Klang erzeugen.
Beispiel:
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\nC E G c |\n"></div>
→ Wird häufig in Balladen, Filmmusik und Klassik eingesetzt.
Tipp: Variiere das Tempo und den Rhythmus, um deinem Spiel mehr Dynamik zu verleihen!
Kadenzen sind typische Akkordfolgen, die in vielen Songs für natürliche Übergänge sorgen.
Beispiele:
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[D F A C] | [G B D F] | [C E G B] |\n"></div>
→ Eine der wichtigsten Akkordfolgen in Jazz, Pop und Klassik.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\nK:C\n[C E G] | [G B D] | [A C E] | [F A C] |\n"></div>
→ Grundlage für viele bekannte Songs.
Setz dich ans Klavier und probiere die ersten Akkorde aus. Viel Spaß beim Üben!
Ein Klavierakkord ist eine Kombination mehrerer Töne, die gleichzeitig gespielt werden und harmonisch zusammenklingen. Meist bestehen Akkorde aus drei Tönen (Dreiklängen) wie beim C-Dur-Akkord: C–E–G.
Ein C-Dur-Akkord besteht aus den Tönen C, E und G. Spiele ihn mit der rechten Hand: Daumen auf C, Mittelfinger auf E, kleiner Finger auf G.
Als Anfänger lohnen sich einfache Akkorde wie C-Dur (C–E–G), G-Dur (G–H–D), F-Dur (F–A–C) und a-Moll (A–C–E). Diese bilden die Grundlage vieler bekannter Lieder.
Bei einer Umkehrung wird die Reihenfolge der Töne verändert, indem z. B. der Grundton eine Oktave höher gespielt wird. Dadurch klingt derselbe Akkord etwas anders – hilfreich beim Begleiten.
Starte mit den häufigsten Dur- und Moll-Akkorden. Spiele jeden Akkord zuerst mit der rechten Hand und wechsle später die Positionen. Mit Akkordtabellen oder einer Plattform wie SIRIUS übst du strukturiert – inklusive Liedbegleitung und Voicing-Techniken.
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